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Predigtreihe

9. September 2012, 11 Uhr
Gethsemanekirche
»Du sollst nicht stehlen«
Predigt: Pfn. Uta Fey
Liturgie: Pfn. Uta Fey
Pfn. Uta Fey ist Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.

23. September 2012, 11 Uhr
Gethsemanekirche
»Du sollst nicht ehebrechen«
Predigt: Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur
Liturgie: Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur
Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur ist Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.

21. Oktober 2012, 11 Uhr
Gethsemanekirche
»Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten«
Predigt: Pfr. Friedrich Schorlemmer
Liturgie: Pfn. Uta Fey
Pfr. Friedrich Schorlemmer war Prediger an der Schloßkirche in Lutherstadt Wittenberg, Bürgerrechtler und Studienleiter der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt.

28. Oktober 2012, 11 Uhr
Gethsemanekirche
»Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört.«
Predigt: Pfr. Gisbert Mangliers
Liturgie: Pfr. Gisbert Mangliers
Pfr. Gisbert Mangliers ist Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.

16. Dezember 2012, 11 Uhr
Gethsemanekirche
»Licht der zehn Worte«
Der Dekalog aus jüdischer Sicht
Aufgrund der Erkrankung von Pfarrer Zeiske übernimmt die Liturgie für diesen Gottesdienst Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur.
Leider kann auch Kantorin Jalda Rebling den Termin nicht wahrnehmen. Es wird noch nach einer Vertretung gesucht.



Die Predigten, die im ersten Halbjahr von Bischof Dr. Markus Dröge, Ulrich
Khuon, Pf. Christian Zeiske, Matthias Matussek, Prof. Dr. Jens Schröter und
Prof. Dr. Jens Reich gehalten wurden, können Sie, sobald sie publiziert sind, hier nachlesen.

 

 

 

Gedanken zur Fortsetzung des Jahresthemas 2012 "Die Zehn Gebote"

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ohne die Zehn Gebote ist die abendländische Zivilisation nicht denkbar. Sie beeinflussen bis heute die Grundlagen der Kultur, die Emanzipation der Geschlechter, die Sozial- und Strafgesetzgebung, die Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit und vom Verhältnis der Generationen.
Denkt man an die Herkunft der Zehn Gebote, kommt einem die archaische Geschichte in den Sinn, in der Mose unter Blitz und Donner die Zehn Gebote auf dem Berg Sinai von Gott empfängt, auf zwei steinerne Gesetzestafeln geschrieben.

Daß aber damals am Berg Sinai die Demokratie geboren wurde, ist ein ziemlich neuer Gedanke, den Hannes Stein in seinem Buch ›Mose und die Offenbarung der Demokratie‹ 1998 formuliert hat: »Als Mose die Gesetzestafeln mit den Zehn Geboten in Empfang nahm, wurde das freie Individuum geboren, das für seine Taten selbst verantwortlich ist. Der liberale Gesellschaftsvertrag ist mit hebräischen Lettern geschrieben.«

Gott schließt einen Bund mit seinem Volk und stellt jeden einzelnen Menschen unmittelbar zu sich: »Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst …«
Einige geistliche und kulturelle Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord sind darum 2012 unter das Motto der Zehn Gebote gestellt. Begonnen im Februar, wird die Reihe nun im zweiten Halbjahr fortgesetzt.

Alle sind herzlich willkommen!

 

Konzert: Luther - Praetorius - Bach

Drei Sichtweisen auf die Zehn Gebote und den Katechismus

Der lutherische Katechismus und darin besonders die Zehn Gebote stellen wichtige Grundaussagen des evangelischen Glaubens dar. Luther hat diese Inhalte in den Texten des Katechismus dar- und ausgelegt und zugleich in Kirchenliedern ›singbar‹ gemacht. Diese Lieder inspirieren seit ihrer Entstehung Komponisten immer wieder zur musikalischen Auseinandersetzung.
Im Konzert des Ensemble Ad Hoc stehen neben den lutherischen Texten Werke von Johann Sebastian Bach und Michael Praetorius im Mittelpunkt, sie beide bestimmende Gestalten der evangelischen Kirchenmusik. Von Johann Sebastian Bach erklingen Choralvorspiele aus dem dritten Teil der ›Clavierübung‹ sowie Choräle zu Liedern Martin Luthers. Von Michael Praetorius werden mehrchörige Werke für Chor a capella zuhören sein.


Es musiziert das Ensemble Ad Hoc, Leitung und Orgel: Kim Nguyen.
Georg Schubert stellt Texte aus und über den Katechismus vor.

9. September,15 Uhr Paul Gerhardt Kirche

 

Filme aus Krzysztof Kieślowskis Filmreihe "Dekalog"

»Was ›Dekalog‹ jedenfalls nicht ist, das ist eine ›Illustration‹ der zehn Gebote. Eigentlich sind es ganz einfach zehn moralische Tragödien. Diese Geschichten gehen ans Fundamentale des Menschseins«, schreibt Georg Seeßlen über Krysztof Kieślowskis meisterhaften zehnteiligen Filmzyklus ›Dekalog‹. Er entstand 1988/89 für das polnische Fernsehen, zwei der jeweils in sich abgeschlossenen Folgen wurden zu preisgekrönten Kinofassungen ausgebaut.
Im ersten Halbjahr 2012 wurden »Ein kurzer Film über die Liebe« und »Ein kurzer Film über das Töten« gezeigt. Die Reihe wird nun mit zwei weiteren Filmen fortgesetzt. Im Film zum Siebten Gebot geht es um Ewa, eine Schuldirektorin, die das Neugeborene ihrer minderjährigen Tochter als eigenes Kind ausgibt. Jahre später verlangt die Tochter von ihren Eltern eine notariell  beglaubigte Einwilligung, daß sie mit ihrem nunmehr sechsjährigen Kind auswandern darf. Scheinbar läßt sich die Tochter von ihrem Vorhaben abbringen, flieht aber mit dem Kind und droht, es und sich selbst zu töten, wenn nicht die Mutter die Wahrheit gesteht. Eine verzweifelte Suche beginnt.
Der Film zum Achten Gebot erzählt die Geschichte von Zofia, einer verwitweten Warschauer Ethikprofessorin. In Elzbieta, ihrer jungen amerikanischen Übersetzerin, begegnet sie dem jüdischen Kind wieder, das vor den Nationalsozialisten zu verstecken sie sich weigerte, obwohl sie wußte, in welcher Gefahr das kleine Mädchen damals war.

21. September 2012, Elias-Kuppelsaal, 19 Uhr Dekalog 7 »Du sollst nicht stehlen«
Einführung: Markus Rheinfurth,
Nachgespräch Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur

19. Oktober 2012, Elias-Kuppelsaal, 19 Uhr Dekalog 8 »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten«
Einführung: Markus Rheinfurth,
Nachgespräch Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur