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Gethsemane on Air - Radiogottesdienst

Wer den Radio-Gottesdienst am 18. Februar aus der Gethsemanekirche verpasst hat kann Auszüge daraus noch einmal nachhören. Auch der gesamte Text des Gottesdienstes wurde veröffentlicht: EKBO-Rundfunkdienst


"Kirche für Ausgeschlafene" ist das Motto eines besonderen Formates der sonntäglichen Gottesdienstübertragungen im rbb Kulturradio.

Zum Jahresbeginn gehen in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) fünf Radiokirchen an den Start: Neben der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche sind es die St. Nikolaikirche Lübbenau im Spreewald, die Dorfkirche Wildenbruch südlich von Berlin, die Friedenskirche der Baptisten in unmittelbarer Nachbarschaft der Deutschen Oper Berlin sowie unsere Gethsemanekirche.

"Damit bringen wir die Vielfalt unserer Kirche in Berlin und Brandenburg zum Klingen" freut sich die EKBO-Rundfunkbeauftragte Barbara Manterfeld-Wormit, "von der kleinen Dorfkirche bis zur Citykirche, vom Bläserchor im Spreewald bis zur Jazzformation oder dem Opernorchester im Berliner Hinterhof."

"Für viele Menschen ist der Radiogottesdienst wichtig, weil sie selber den Weg in eine Kirche nicht schaffen. Kirche kommt zu ihnen ins Haus!" Aber auch Familien mit Kindern freuten sich, wenn sie stressfrei und manchmal auch im Schlafanzug am Gottesdienst teilnehmen können. "Und immer wieder erreichen wir auch Menschen, die sich einfach nicht in eine Kirche trauen. Bei uns kann man kommen und gehen, wie man möchte. Da ist die Schwelle niedriger", sagt Pfarrerin Manterfeld-Wormit.

Mit den Radiokirchen will man einen neuen Akzent setzen – und für mehr Qualität sorgen. "Gottesdienst im Radio funktioniert anders als in der Kirchenbank: weniger Wort, mehr Musik.

Die erste Gottesdienstübertragung aus einer Radiokirche in diesem Jahr kam am 7. Januar aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, deren Innenraum vom Licht der blauen Glasfenster bestimmt wird. Das passende Thema zum Ausklang der Weihnachtszeit: Licht – in den Farben des Jazz.

In seinem Grußwort schreibt Bischof Markus Dröge: "Ich danke allen Gemeinden, die ihre Kirchentüren für eine Übertragung ganz weit öffnen: Rund 43.000 Hörerinnen und Hörer werden Sonntag für Sonntag Teil einer großen Radiogemeinde. Sie werden berührt und getröstet, schöpfen Kraft und Hoffnung, und sie freuen sich, Teil der Gemeinschaft, nicht allein zu sein."

Bei uns in der Gethsemanekirche gestalten wir in diesem Jahr am 18. Februar und am 16. Dezember einen Radiogottesdienst. Achtung: An diesen Tagen beginnt der Gottesdienst schon um 10 Uhr.

Pfarrer Tobias Kuske


20.02.2018, gug